Abgetaucht

Abgetaucht

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Tauchen. Lange habe ich diese Leidenschaft von mir komplett vergessen, bis zu dem Tag, als mich eine Freundin anruft und mir euphorisch von ihrem Urlaub erzählt: 3 Wochen Kolumbien und dabei unter anderem ihre ersten Erfahrungen mit Tauchen gemacht. Da erst fällt uns auf, dass wir da wohl ein gemeinsames Hobby haben.

Eins kam zum Anderen und schon befanden wir uns auf dem Weg zum gemeinsamen Urlaub, zusammen in die Sonne – und abtauchen ins unendliche Blau, die Ruhe geniessen. Sie musste allerdings zuerst den Tauchschein erlangen, was dazu führte, dass wir tagsüber etwas unterschiedliches Programm hatten. Ich begab mich aufs Schiff, ging tauchen, während sie es halt erst lernen musste.

So Situationen, in denen ich so ganz auf mich gestellt bin, ich niemanden habe, den ich kenne und an den ich mich klammern kann, machen mich nervös. Zum Glück hatte ich da aber einen lieben Instruktoren zur Seite gestellt gekriegt, der sich gut um mich kümmerte. Zudem war da auch eine Frau mit an Bord, die ich irgendwie auf Anhieb mochte. Carmen war aufgestellt, witzig und verstand es irgendwie, mir meine Unsicherheit zu nehmen, mir zu helfen und mich zu unterstützen, ohne dass ich mir bevormundet vorkam. So hatte ich einen wundervollen ersten Tauchtag mit zwei schönen und entspannenden Tauchgängen. Alle Aufregung für nichts. Zurück blieb allein die Vorfreude auf den nächsten Tag, und Erinnerungen an das wundervolle, ruhige Blau, die Fische, Korallen und die Wogen, die mich umgaben, mich fast schon zu wiegen schienen…

Lange habe ich mich nicht mehr so entspannt gefühlt.

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