Einhorn bei Nerds

Einhorn bei Nerds

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Es ist toll, Einhorn zu sein, irgendwie speziell, irgendwie fabelhaft und anders, ungewohnt… aber toll 🙂

Da gibt es zum Beispiel den unglaublichen Vorteil, dass das WC der Einhörner absolut unterbesetzt ist, fast schon gruselig leer. Wobei es noch fast gruseliger ist, wie schnell man sich an diesen Luxus gewöhnt und plötzlich vor den Kopf gestossen ist, wenn man ausserhalb des Kampus‘ – also quasi in der Öffentlichkeit, mal muss, und plötzlich die Beine in den Bauch steht, mal wieder nervös vom einen zum anderen Bein wippt und irgendwie hofft, noch rechtzeitig bis zur Toilette zu kommen, bevor das Unglück in der Warteschlange geschieht 😉

Es ist auch toll, so viel Unbeschwertheit zu erleben, mal nicht hinter jeder Aussage erwarten zu müssen, dass doch irgendwie die Krallen ausgefahren werden und man plötzlich aus dem Nichts, völlig unvorbereitet attackiert wird. Ein Einhorn lebt irgendwie ziemlich unbeschwert, besonders in Verbindung mit Lauch und Tannenwald – das scheint die Wohlfühlzone zu sein 🙂

Umso mehr ist es lustig zu erleben, wie sich auch ein Einhorn versucht zu integrieren (was ja schon von Natur aus nicht möglich ist… 😉 ) und dennoch beinahe zelebriert, anders zu sein 🙂 Also werden dann also die Hufe poliert und endlich ist auch klar, warum Einhörner so viele Schuhe brauchen: sie haben ja doppelt so viele Füsse wie Männer – also braucht es viele Schuhe! 😉 Die Mähne wird gepflegt, und Fellpflege beinahe zum magischen Ritual des Tages erklärt.

So widersteht das Einhorn dann auf beinahe magische Art und Weise den Hinterhältigkeiten der Mathematik und wenn Datenbank- und Betriebssysteme glauben, sie nerven zu wollen, dann poliert sie ihre Hufe und tritt gehörig zu. Einzig die Kunst des Programmierens schafft es, sie ins Straucheln zu bringen, trotz Tannenwald und Lauch. Dennoch, das Studium scheint langsam machbar, fast schon angenehm und lustig.

Ich hoffe, das bleibt so 🙂

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