Etwas Freundschaftsphilosophie

Etwas Freundschaftsphilosophie

Bald bin ich soweit, einen Telenovela Eintrag zu schreiben zu der einen Freundin, die mich und meinen Selbstwert misachtet. 

Offensichtlich fällt ihr schwer, zu akzeptieren, dass unsere Freubdschaft sich gewandelt hat, weil ich mich verändert habe. Ich gebe nicht mehr bedingungslos sondern erwarte auch eine gewisse Gegenleistung. Das klingt irgendwie schräg. Was ich meine ist, dass ich nicht mehr bereit bin, die Lückenbüsserin zu sein, wenn ihr Freund mal keine Zeit hat und sie gerade sonst nichts besseres zu tun weiss. Ich bin auch nicht mehr bereit immer zu ihr nachhause zu fahren, nur weil sie gerade keine Lust hat, sich auf zu rappeln und mich ausserhalb zu treffen oder mal zu mir zu kommen. Sie hätte die Möglichkeit Auto zu fahren, also wäre sie theoretisch auch gleich mobil wie ich. Aber es war halt bequem, dass ich zu ihr kam und sie nicht raus musste.

Das alles ist einfach meiner Meinung nach nicht wertschätzend. Je mehr ich an Selbstbewusstsein gewinne, umso weniger mag ich dieses Spiel weiter so führen. Wenn ich das aber anspreche, führt es dazu, dass sie mir bedeutet, dass sie angst hat, unsere Freundschaft zu verlieren, mich zu verlieren und das wiederum ist eine Emotion, die mich wiederum dazu bringt, ihr das zu sagen, was sie hören will, statt das, was ich eigentlich sagen möchte oder wirklich denke.

Freubdschaften verändern sich im Laufe der Zeit und wenn ich eins gelernt habe, dann dass sich Freundschaften speziell dann verändern, wenn eine Person an sich arbeitet und die andere diese Veränderung nicht akzeptieren kann. Jede Veränderung von mir beeinflusst die Art, wie ich mit anderen umgehe und wie ich Freundschaften lebe. Unausgeglichene Freundschaften wie die zu der einen Frau, neigen dann dazu, dass sie eben anders werden, ich die Person seltener sehen möchte oder eine Veränderung ihrerseits brauche, damit die Freundschaft weiter so eng sein kann wie früher.

Trauriger weise führt es in Situationen wie der Oben, oft dazu, dass die Freundschaft dann ein jähes Ende findet, wenn ich verbalisiere, was mir fehlt und warum ich mich zurück ziehe.

Was ich nicht verstehe: warum kann man nicht einfach akzeptieren, dass Freundschaften sich wandeln? Naja, es bleibt spannend an dieser “Beziehungsfront“ 

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