Nächtliche Intelligenz

Nächtliche Intelligenz

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Gelangweilte, eher pessimistische, minimal neben sich stehende Lyren am Abend? Ja klar, sie setzt sich vor den Fernseher, zappt durchs TV Programm und ihr fällt nichts Besseres ein, als ausgerechnet Medical Detectives zu schauen, allein, spät abends, mit noch geöffneter Terassentür, damit die Katzen raus und rein können, wie sie wollen.

Wohl unnötig zu erwähnen, dass ich Ewigkeiten nach Überwindung ringen musste, von der Couch aufzustehen, um endlich ins Bett zu gehen, bei schummrigem Licht. Beinahe hätte ich da laut gekreischt, als in der Küche ein lautes Scheppern zu hören war. Bis jetzt weiss ich noch immer nicht genau, was das war. (Vermutlich sind aber die von mir sorgfältig gestapelten leeren Katzenfutterdosen voneinander gefallen wegen einem Luftzug).

Seit fast einer Stunde liege ich nun in meinem Bett, Decke hoch gezogen, habe eigentlich durst (ist “durst haben eigentlich auch so ein lustiger Helvetismus?) aber trau mich (noch) nicht in die Küche. Und Schlaf ist auch grad schwierig: ich bin müde, aber da könnte ja der Massenmörder von um die Ecke bei mir im Haus sein, mit seinem ganzen Arsenal an Folterinstrumenten und ausharren bis ich schlafe. Ja. Sicher. Bestimmt. 

Ich sollte einfach keine solchen Sendungen schauen, eeecht nicht gut. Ich höre mir nun positive Musik an im hell erleuchteten Schlafzimmer und hoffe, das schreckt den Massenmörder ab, es wird ihm zu blöd und er geht wo anders morden. Oder er wird von meinen Killerkatzen voll angegriffen und zur Strecke gebracht. Jawohl.

Gute Nacht 😉

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