Repost Die wahrheit hinter der Borderline Persönlichkeitsstörung

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Da ich mich in letzter Zeit wieder vermehrt mit meiner Diagnose auseinandersetze, bin ich auch ziemlich affin auf Beiträge anderer, die sich damit befassen. Dank einem Repost von Sólveig kam ich auf die Idee, diesen Beitrag auf Deutsch zu übersetzen, denn ich finde, der trifft den Nagel auf den Kopf. Ich gab mir grosse Mühe, den Beitrag möglichst originalgetreu zu übersetzen, aber ich bin keine Übersetzerin, Fehler also vorprogrammiert. Dennoch: ich hoffe, dass euch der Beitrag genau so gefällt und nahe geht, wie mir.

Hier der Link zum originalen Post

Die Wahrheit hinter der Borderline Persönlichkeitsstörung

 

Lass uns mal Klartext reden über psychische Erkrankungen. So, wirklich, richtig ernsthaft. So diese Art von Ernsthaftikgeit, die den meisten Menschen unangenehm ist, aber die einen auch total verändern kann… das ist, was die Wahrheit und Ehrlichkeit tut, nicht? Bereit? Na dann…

Borderline Persönlichkeitsstörung.

Erinnerst du dich, wie ich über Bipolare Störungen gesprochen habe und wie es für die Allgemeinheit der einfachste Name ist, mit dem jeder glaubt, etwas anfangen zu können und somit darüber spricht? Ja, das ist allerdings nicht dasselbe. Die Borderline Persönlichkeitsstörung ist oft falsch verstanden und kriegt viel weniger Aufmerksamkeit als dass sie sollte. Typische Fehlannahmen sind folgende: 1.) Borderline ist selten. Ist es nicht. Es wird in einer von 50 Personen diagnostiziert. Ich glaube es sind weitaus mehr, aber bis wir das «Schlimme» aus psychischen Erkrankungen los werden, werden viele nicht den Mut haben, sich die Hilfe zu suchen, die sie bräuchten. Aber das ist ein anderes Thema für einen anderen Tag. 2.) Es gibt den Mythos, dass es Irreversibel / unheilbar ist. Das ist auch falsch. Ich distanziere mich vom Konzept, etwas «kurieren» zu wollen weil es eigentlich nie wirklich passt… aber ich vermute, es sollte angemerkt werden, dass es viele wirklich erfolgreiche Lösungen gibt, die das Leben verbessern und helfen, Symptome zu heilen. 3.) Gängiges Verständnis ist es, dass die «Borderliner» Aufmerksamkeit suchen, Beziehungen zerstören, und manipulative Arschlöcher sind. Ja, ehm, nein. Wir haben mehr Mühe damit, unsere Emotionen zu regulieren als andere, aber wenn du es versuchst runter zu brechen darauf, dass wir nur versuchen würden, jedermanns Leben zu ruinieren, werde ich dich schlagen. Und nicht, weil ich selber Borderliner bin, sondern weil du es verdient hast. 4.) Leute, denen «Borderline» kein Begriff ist, verwechseln es mit multipler Persönlichkeitsstörung (die heute dissoziative Identitätsstörung heisst) aber die beiden haben nichts gemeinsam. Und 5.) viele glauben, dass nur Frauen betroffen sind, aber eigentlich ist es nur so, dass Männer sozial gezwungen sind, Hilfe abzulehnen, wenn es um emotionale Unausgeglichenheit geht. Die Borderline Persönlichkeitsstörung ist massiv unterdiagnostiziert und leider führt dies dazu, dass viele nicht die Hilfe erhalten, die sie eigentlich bräuchten. Berechtigtes Trauergesicht.

Also, was zur Hölle ist Borderline?

Als allererstes ist es eine erlernte Störung. Dies setzt sie ab von den meisten anderen psychischen Erkrankungen, die ausschliesslich auf neurologischer Veranlagung aufbauen. Es gibt neue Studien, die herausgefunden haben, dass Personen mit einem äusserst sensiblen Charakter viel einfacher Borderlinetendenzen aufweisen, was dann zu einem genetischen Abdruck führt. Die Borderline Persönlichkeitsstörung wird typischerweise entwickelt, wenn eine Person in einem äusserst entkräftenden Umfeld aufwächst. Die neueste DSM-5 kategorisiert es als eine Form von Posttraumatischer Belastungsstörung, was ich für eine gute Art halte, es zu erklären; es ist eine emotionale posttraumatische Belastungsstörung. Es gibt keine Schublade, die auf alle zutrifft, aber in meinem Fall war es alles Obengenannte. Meine Familie hat eine Kranheitsgeschichte und meine Veranlagung liess mich sensibel und empfänglich auf mein Umfeld reagieren. Ich erhielt die Diagnose komorbide Depression, die ebenfalls ihren Teil beisteuert. Füge da noch eine Kindheit mit emotionalem Misbrauch der Vaterfigur hinzu und du hast ein total verficktes Leben. Aber fürchte dich nicht. Es nimmt kein tragisches Ende.

«Was sind die Symptome von Borderline? » ist sicher eine Frage, die dich interessiert? Ich könnte nun weiterhin akademisch referieren ODER ich könnte die typischen Symptome durch meine eigenen Erfahrungen abdecken – IN PINK. Was denkste? Langweilig? Oder nicht ganz so langweilig in Pink?

Das dachte ich mir.

Grosse Gefühlsschwankungen

Oh, ja man. Das ist einer der häufigsten Gründe, warum man fälschlich als Bipolar diagnostiziert wird. Die Aufs und Abs können abrupt aufkommen und verschwinden ohne Vorwarnung. Echt anstrengend.

Episoden massiver Angst oder Depression

Das kann echt lahmlegen. So «warum versuche ich es überhaupt noch, was bringt’s denn noch aus dem Bett zu kommen, alles ist hoffnungslos» mässig verkrüppelnd. Jeder der eine starke Depression hat, weiss was ich meine. In diesen verletzlichen Momenten können alle anderen Symptome in vollem Umfang auftreten.

Unangemessene Wut

Bei mir ist das oft während dem Fahren. Oder während ich in einer langen Schlange warte und die verdammten Idioten vor mir nicht peilen, wie man sich bewegt, sobald es irgendwo eine Lücke hat. *zwinker zwinker* Verstehst was ich mein? Heute kommt das bei mir selten vor aber es benötigt ganz viel Atmung darüber. Aber das tue ich, und der Moment verschwindet.

Destruktives Verhalten

Destruktives Verhalten, kenne ich, nehme ich wahr aber fühle mich oft unfähig, es zu verändern. Selbstverstümmelung ein Begriff? Physisch, mental, emotional, ich hab’ viel gesehen.

Schwarz- Weissdenken

Auch genannt Splitting, oder dichotomisches Denken. Das ist ein typisches Symptom und kann auch als alles-oder-nichts Mentalität gesehen werden.

Suizidales Verhalten

Ich verachte das absolut veraltete und schambasierte Buch, weil es den Eindruck erweckt, dass Borderliner das Bedürfnis, Suizid zu begehen als manipulatives Mittel verwendeten und lögen. Das ist verdammter Unsinn. Niemals fingiert jemand, irgendjemand, suizidale Gedanken. Der Fakt allein, dass solche Vorstellungen existieren sollte Grund genug sein, sich Sorgen zu machen, egal ob die Gedanken umgesetzt werden oder nicht… und die Rate derer, die Ernst machen, ist tragischer weise sehr hoch. 10% der mit Borderline diagnostizierten sterben an Suizid und mir wurde beigebracht, jedes Gespräch, das in die Richtung geht, als lebensbedrohlich zu sehen. Ich wünschte, jeder würde das tun. Häufig ist Suizid der Versuch eines Schreies nach Hilfe. Ich selbst habe dies mehrfach erlebt und häufig war es kombiniert mit mehreren anderen Symptomen. Ich wollte nicht unbedingt sterben, aber ich wollte absolut nicht mehr leben. Meine Versuche waren nicht erfolgreich (logischerweise), aber trotzdem äusserst gefährlich. Nachforschungen über «wie nehme ich mir das Leben» haben grosse Teile meiner dunkelsten Tage vereinnahmt und ich bin froh, dass ich es nicht geschafft habe, mein Leben zu beenden; ich hab viel zu tun, weist? Egal wie es ausgeht, der emotionale Schmerz kann katastrophal sein für die Person, die ihn ertragen muss und somit muss er angesprochen werden.

Verletzendes und impulsives Verhalten

Dies beinhaltet oft Dinge wie Rasen, ungeschützter Sex, Essstörungen, zwanghaftes Shopping ect. Ich bin schockiert, dass ich es geschafft habe unbeschadet aus Jahren, dieser Zwänge heraus zu kommen. Essstörungen und Shoppingsucht kommen manchmal leider noch immer auf aber ich bin deutlich aufmerksamer heute. Zum Teil dank des Heilungsprozesses, und Teilweise weil ich einfach etwas erwachsener geworden bin.

Panische Angst vor dem Verlassenwerden

Die panische Angst vor dem Verlassenwerden und Alleinsein wie auch das Gefühl, missverstanden, vernachlässigt, allein, leer und hoffnungslos zu sein. Das ist eins der Symptome das schmerzlich präsent ist in meinem Leben. Es passiert oft in meinen Beziehungen, vor allem den intimen. Es ist für mich schwer zu verstehen warum es ausgerechnet dann so schlimm ist, wenn ich es am wenigsten erwarte und es kann es mir schwermachen, Beziehungen am Leben zu halten. Mittlerweile schaffe ich es, Freundschaften zu erhalten, aber die ganzen Probleme holen mich immer wieder ein. Es ist wohl noch in Arbeit, aber ich werde besser.

Gefühl von Selbsthass und Selbstverachtung

Das schlimmste daran ist, dass kein Erfolg der Welt etwas daran ändern kann. Auch jetzt, obwohl in meinem Leben alles hervorragend läuft, bin ich mein grösster Feind. Ich finde Makel, ich sehe Fehler, ich grüble über «wenns». Es ist besser als früher, aber es wird noch eine lange Zeit dauern, bis ich das überwunden habe. Selbstvertrauen aufzubauen nachdem du ein Leben lang nieder gemacht wurdest ist ein Prozess, der Jahrzehnte dauern kann. Ich hatte das Glück eine unglaubliche Mutter zu haben, die dem Ganzen Gegensteuer bot, aber der Schaden war angerichtet und diesen umzukehren wird Jahre dauern.

Wie man sieht, überschneidet sich vieles und man könnte sagen, alles geht in die Kategorie «Lebens-Skills». Der magische Aspekt ist, dass das alles erlernte Verhalten sind… die können also auch verlernt werden. Wir können unser Gehirn neu verkabeln bezüglich unserer Emotionen und in vielen Fällen (durch mehrere Lösungen) verschwinden so die Verhalten komplett. Die effizienteste Therapieform die es heute gibt ist die dialektisch-behaviorale Therapie. Diese ist erfunden worden durch Marsha Linehan in Seattle und ist unglaublich erfolgreich. Sie wird in Gruppen angewandt und fokussiert auf das Lernen neuer, positiver Verhaltensmuster, um die Alten verschwinden zu lassen. Es ist wichtig, das in Gruppen zu machen, da dieses Setting erlaubt, Anteil zu nehmen, zu überprüfen und sich zu unterhalten darüber, wie jeder einzelne mit seinen Symptomen klar kommt. Dies ermöglicht es, Lösungen zu finden in einer Gruppe von Menschen die versteht. Man kann dies einfach nicht im gleichen Masse erreichen in Einzeltherapien und es hat mein Leben verändert. Ich glaube persönlich, dass das Leben unglaublich gemein ist und jede lebende Person von dieser Therapie profitieren kann, egal ob sie die Diagnose hat oder nicht. Aber nochmals: ein anderes Thema, ein anderer Tag.

Eine weitere Lösung sind Medikamente. Ich verspreche, irgendwann einen fundierten Post zu schreiben darüber aber, weil der Post viel länger ist als er sein sollte, hier einfach so viel:

Medikamente sind nicht die einzige Antwort, aber ein hilfreiches Mittel. Durch meine Antidepressiva und Stimmungsstabilisatoren kann ich jeden Morgen aus dem Bett kommen, arbeiten gehen und kann mich auf die anderen wichtigen Dinge meiner psychischen Gesundheit konzentrieren. Für mich persönlich sind diese absolut notwendig und wenn ich diese drei Tage nicht nehme, stelle ich eine massive Veränderung fest in meiner Fähigkeit, mit Alltagsstress umzugehen. Es ist keine magische Kur, aber es ist ein verdammt wichtiger, wundervoller Bestandteil für mein glückliches, gesundes Leben. Als psychosoziale Fachkraft und Person, die es selbst erlebt hat, kann ich versprechen: Medikamente sind kein Ausweg. Es ist ein Hilfsmittel, das das Leben vieler verändern kann.

Interessant ist auch, dass Borderline nicht meine erste Diagnose war. Ich hatte das Glück, eine Mutter zu haben, die sich meiner psychischen Gesundheit verschrieben hatte und nach immer neuen, weiteren Krisen, hat sie mich in ein Zentrum geschleppt indem geprüft wurde, welche Unterstützung mir zu Teil werden könnte. Nach einem Psycho-Test wurde ich mit Dysthymie (neurotische Depression) diagnostiziert. Nach medikamentösen Versuchen und Reevaluationen wurde mir eine depressive Erkrankung diagnostiziert. Nach medikamentösen Versuchen und Reevaluationen wurde mir dann die Diagnose gestellt ich sei Bipolar (typische Fehldiagnose, da die Symptome sehr ähnlich sind). Auch in unserer heutigen Zeit sind wir nicht fähig, psychische Erkrankungen sauber voneinander getrennt in Schubladen zu sortieren. Sowohl die Beurteilung als auch die Verschreibung sind stark abhängig davon, wie gut der Arzt ist und wie gut die Therapien kombiniert werden für das Gehirn. Erst ein paar (schmerzhafte und holprige) Jahre später fand ich einen Psychiater, der mir in der ersten Sitzung vorschlug, mich über Borderline zu informieren und zu überprüfen, ob ich mich identifizieren könnte damit. Was ich fand, war nicht von dieser Welt. DIES ergab Sinn; DIES umfasste alle meine Erfahrungen. Wir testeten ein letztes Medikament das entweder anschlagen würde, falls ich Bipolar II wäre, oder keine Wirkung hätte in jedem anderen Falle. Als ich es nahm, spürte ich keine Veränderung, also verfolgten wir von nun an den neuen Ansatz. Da fing sich mein Leben schlagartig an zu verbessern.

Nach all den Ausführungen ist es mir wichtig, dass eine Diagnose keine Verdammnis ist. Es ist nicht das Ende, das alles in Stein meisselt und einem Todesurteil gleichkommt. Diagnosen wurden erfunden, um einen Startpunkt zu haben, von dem aus man anfangen kann. Eine Ansammlung von vorgefertigten Methoden und historischen Daten, die mögliche Lösungen bieten. Oft benötigt man diese signifikante Bestätigung auch sonst. Mir zeigte es, dass das, was ich durchlebte normal war; ich war nicht allein. Ich glaube wir fangen schnell an zu vermuten, dass dann alles zu Ende ist; wir sind zu ängstlich, um den Diagnosen ins Auge zu schauen. Aber in Realität ist es einfach nur Information. Sie hält

nicht unseren ganzen Wert in sich gefangen oder sagt uns die Zukunft voraus. Es ist einfach nur Information, die Ratschläge zur Seite stellt. Für mich war diese Information Lebensverändernd. Für mich startete so eine lebenslange Heilung. Für mich war es der erste Schritt in die richtige Richtung, der Diagnose Borderline ins Auge zu sehen.

Ich wünschte ich könnte eine öffentliche Bekanntgabe machen, für alle, die an psychischen Problemen leiden: ES IST NICHT DEIN FEHLER. Wir alle, ja alle, sind eine Summe aus den Erfahrungen, die wir machen mussten und den Erbvorlagen. Du bist nicht verantwortlich für irgendetwas von dem, was dir zustiess, oder dafür, wie du geboren wurdest. Als Menschen, lernen wir instinktiv, zu tun was nötig ist um zu überleben und für unser Umfeld mögen unsere Diagnosen komisch wirken. Das ist ok. Wann ändern? Das ist deine Entscheidung. Wenn die Auswirkungen von deinem Schutzmechanismus anfangen, dein Leben negativ zu beeinflussen, hast du die Möglichkeit, dir Hilfe zu suchen. Zum Glück haben wir heute hilfreiche und effektive Methoden. GERADE DU VERDIENST ES, GLÜCKLICH ZU SEIN. ENDE.

Ich habe jahrelang intensiv recherchiert über die Diagnose und konnte eine bemerkenswert positive Wendung in meiner Lebensqualität feststellen. Nachdem ich eine dialektisch-behaviorale Therapie durchmachte, weiterhin Medikamente nahm, die mir halfen und mit einem Therapeuten fünf Jahre zusammenarbeitete, kann ich behaupten, dass Borderline mich nicht mehr gleich beeinflusst, wie es das früher tat. Ich habe überwältigendes geschafft, konnte Beziehungen knüpfen und Ziele erreichen von denen ich es nie für möglich gehalten hätte. Ich will damit aber nicht behaupten, dass ich nicht auch nach wie vor Abwärtsspiralen erleben würde, weil die habe ich immer noch. Ich habe sie weniger als früher, aber öfters als mir lieb ist. Wenn ich wieder abwärts spirale, dann ist es an der Zeit, meinen Lebensstil unter die Lupe zu nehmen: Nehme ich meine Medikamente? Esse ich richtig? Mache ich genug Sport? Vernachlässige ich meine kreative Seite? Habe ich genug Schlaf? Umgebe ich mich mit Menschen, die mir guttun? All diese Dinge helfen mir, mich gut zu fühlen und sind wichtig für ein Leben im Gleichgewicht.

Ja. Ich habe richtig schlimme, abartige, nicht-gute, sehr schlechte Tage. Immer noch. Aber ich muss zugeben, es ist unglaublich toll immer noch hier zu sein. Immer noch zu schreiben. Immer noch Leben zu verändern. Immer noch in einem anspruchsvollen Job tätig zu sein und zu schaffen was andere nicht schaffen. Es gibt dieses Vorurteil, dass wenn du eine psychische Krankheit hast, du für immer kaputt bist. Dafür wirst du bemitleidet und man denkt du seist schwach. Auf das sage ich bloss: Verdammter Blödsinn! Sich einzugestehen, dass man eine biologische Einschränkung hat, ist etwas vom mutigsten was man tun kann. Es ist ein Zeichen von Stärke, nicht Schwäche. Du hast also diese zusätzliche Hürde und stehst IMMER NOCH auf am Morgen? Hey das macht dich wundervoll! Du verdienst Standing Ovation und ein Zertifikat für dein beachtliches Überleben. Du bist mein Held. Gib niemals auf. Ich werde es verdammt nochmals nicht tun.

3 Antworten

  1. Sólveig
    | Antworten

    Hat dies auf Tales of an Urban Priestess rebloggt und kommentierte:
    LyrenOrva hat sich die Mühe gemacht und den Text von letzt übersetzt.
    An dieser Stelle vielen Dank dafür.

  2. Anonymous
    | Antworten

    Hallo.

    Ein wenig hapert es bei mir mit der Konzentration; doch was angekommen ist, gefällt mir.

    Vielen Dank für das Übersetzen und den Post.

    Ich möchte anfügen, daß Diagnosen auch gesellschaftliche Reaktion sind, weil der „Gewinn“ einer Diagnose auch „eine Schublade“ bedeutet in die man „Unliebsames“ wegräumen kann.

    Und wenn ich davon ausgehe, daß das Gesundheitswesen großenteils durch eine psychopatische Pharmaindustrie vereinnahmt wurde, ist immer mit Vorsicht zu überlegen, was wem nutzt.

    Liebe Grüße,
    Frank

    • LyrenOrva
      | Antworten

      hi Frank
      Ich gehe mit dir absolut überein, dass vielfach eine Diagnose ein Weg für die Gesellschaft bedeutet, Menschen los zu werden und sie nicht mehr länger beachten zu müssen.
      Mir hilft es aber auch, mir meinem Verhalten bewusst zu werden / es einzuordnen und zu merken, dass ich damit nicht allein bin. So kann ich dann mit mir und meinen „abnormalen“ Verhaltensweisen besser umgehen. 🙂
      Danke für deinen Input 🙂

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