Venus und Mars

Venus und Mars

eingetragen in: Dies und Das | 2

Ja die lieben Geschlechterkonflikte… Gerade heute wurde ich mal wieder Zeugin davon:

frägt man einen Mann, wie sein Tag war: „gut, danke“

frägt man eine Frau, wie ihr Tag war: „ach super, danke dass du fragst (eine Reihe Emojis), alsooooo zu eeeerst, habe ich….(es folgt ein minutiöser Bericht darüber, was sie alles tat während des Tages) und daaaann…(nun folgt der Bericht über das Treffen mit der Freundin, von dem nun auch erzählt wird, was sie sagte, was die andere sagte, wie sie wieder antwortete, was die andere darauf meinte…) eine weitere Reihe Emojis folgt und die Hoffnung, dass der Mann dann nochmals Fragen über Einzelheiten stellt, damit sie noch detaillierter auf alles eingehen kann. (Weil, sie hat ihren Tag ja bloss kurz umrissen, quasi skizziert)

Bei mir (Frau) hinterlässt die Kurzantwort vom Mann allerdings das Gefühl, dass er mich von sich fern hält, auch wenn er das vermutlich gar nicht will oder tut. Aber ich nehme gern Anteil an allem, auch Kleinigkeiten, die für die Männerwelt scheinbar unbedeutend sind… Gleichzeitig frage ich mich allerdings, wie es bei der Männerwelt ankommt, wenn wir Frauen (oder zumindest die Exemplare, die wie ich, sich einfach nicht kurz fassen können) halbe Romane verfassen über jedes noch so kleine, unwichtige Detail des Tages.

Zudem stellt sich die Frage, wie sich daraus nun eine Beziehung entwickeln kann, bei der Sie nicht dauernd das Gefühl hat, er würde sie von sich fern halten, und Er nicht schon die Augen verdreht, bevor er nur schon die verhängnisvolle Frage „wie war dein Tag“ getippt hat..?

Bin gespannt auf Ideen eurerseits, weil ich stehe da tatsächlich etwas an ^^

2 Antworten

  1. Sólveig
    | Antworten

    Manchmal glaube ich, das hat weniger mit dem Geschlecht zu tun und mehr mit dem Kommunikationstyp, der man ist. Ich kenne Männer die viel (aber oberflächlich) kommunizieren. Ich kenne einsilbige Frauen. 🙂
    Wenn ich nicht zu 100% davon überzeugt bin, dass mein Gesprächspartner wirklich wissen will was ich zu sagen habe, dann behalte ich es meist für mich. Denn ich weiß wie lästig das sein kann. Mich persönlich nerven Labertaschen die nicht zum Punkt kommen. Aber manchmal habe ich auch einen Redeschwall… das geht sicher jedem mal so.
    Ich habe zufällig vor ein paar Tagen in einem Buch darüber gelesen, dass es Menschen gibt die eher emotional und „sozial“ kommunizieren und andere, die eher rational und sachorientiert sind. Das hat aber dann nur bedingt mit dem Geschlecht zu tun.

    • lyrenorva
      | Antworten

      Hmmm interessant… Dann bin ich wohl eine emotionale Labertasche ^^
      Es stimmt wohl, dass man das nicht auf das Geschlecht beziehen kann… In meinem Falle ist es halt so, dass ich wenig rationale und kurzangebundene Frauen in meinem Umfeld habe, aber mehrere Männer, die eindeutig nicht in die Kategorie emotionale Labertasche fallen 😉
      Danke für deinen Input 🙂

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