Wieder da…

Wieder da…

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Ja, wo fängt an an, wenn einem so vieles durch den Kopf geht? 

Zur Zeit ist vieles im Umbruch. Ich musste mein Studium aufgeben, das mich nur belastet hat und dessen Stress ich bicht gewachsen war. Ich wollte neue Herausforderungen suchen, hatte riesige Aufs- und Abs, aber kam nie zum Ziel, denn ein Teil von mir wollte oder konnte einfach nicht auf Knopfdruck funktionieren und sobald Erwartungen an mich gestellt wurden, brach ich zusammen. Nun werde ich geprüft auf eine Rente, weil wir alle glauben, dass ich es zur Zeit nicht schaffe, in die Arbeitswelt zu gehen, da ich zu fragil bin.

Ich fühle mich nun einerseits endlich frei, denn ich muss nichts mehr leisten, ich darf endlich einfach sein. Andererseits ist da das Gefühl, versagt zu haben. Und die Frage, wie ich meinen Mitmenschen erklären soll, dass diese Entscheidung gut war, dass es richtig ist für den Moment und dass ich froh bin darum… Denn allzuoft höre ich, dass ich doch “einfach nur“ etwas die Zähne zusammenbeissen müsste, und es dann sicher ginge. Dass ich doch nicht krank sei sondern ganz normal und einfach nur keine Lust hätte, zu arbeiten. Dass es mir sicher sofort gut gehen würde, wenn ich nur endlich wieder arbeiten würde.

Es ist vermutlich von Aussen schwer zu begreifen, dass dies nicht der Fall ist. Dass Arbeiten bei mir genau die Zusammenbrüche und die Hoffnungslosigkeit schürt, den Gedanken untermauert, nichts zu können und nichts wert zu sein… 

Ja, mein Leben ist gerade voller Veränderungen, gute, wie schlechte. Mein Auf und Ab geht weiter, aber nun sehe ich endlich wieder ein klein wenig Sonne.

Ich wünsche euch allen viel Kraft in euren Kämpfen und möchte mich wieder zurück melden aus einer “Winterpause“ 😉

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